Wer will mich?
Aris
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Der reinrassige Jackrussellrüde wurde unüberlegt
angeschafft und die Besitzerin konnte ihm aus Zeitmangel nicht mehr gerecht
werden. Er wartet nun im Tierheim sehnsüchtig auf ein neues Zuhause. Aris ist
etwa 18 Monate alt, kastriert und vollständig geimpft.
Der junge Hund ist für sein Alter sehr brav. Er mag alle Menschen und geht für
sein Leben gerne spazieren.
Für Aris sucht der Tierschutzverein Hundefreunde, denen bewusst ist, dass ein Jackrussell viel Auslauf braucht. Seine Menschen sollten möglichst einen Garten haben und gerne weite Spaziergänge machen. Der charakterlich unverdorbene, junge Hund wartet auf Menschen, mit denen er schmusen kann, da er sehr anhänglich ist. Für sein Alter ist Aris schon relativ folgsam und gut erzogen. Ernsthafte Interessenten werden verstehen, dass Aris jedoch erst nach Silvester vermittelt wird, um ihm unnötigen Stress wegen der Eingewöhnung und Silvesterknallerei zu ersparen.
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Mama Biene
Ausgesetzt in einem Karton wurde Katzenmutter Biene mit ihren drei, etwa fünf bis sechs Wochen alten Babies gefunden. Die Katzenfamilie befand sich zwar in einem gepflegten Zustand, war ihrem unverantwortlichen Besitzer aber offensichtlich überhaupt nichts wert. Ein Katzenbaby kam behindert mit einem zu kurzen Füßchen auf die Welt, konnte aber bereits an eine sehr tierliebe Familie vermittelt werden. Mama Biene lebt noch mit einem rotgetigerten Kater im Tierheim. Für die liebe Katzenmutter, die etwa ein bis eineinhalb Jahre alt und inzwischen kastriert und vollständig geimpft ist, sucht der Tierschutzverein eine verantwortungsvolle Familie, die sie möglichst als Einzelkatze halten kann. Biene ist zwar nicht aggressiv zu Artgenossen, hat aber nur mit Menschen gerne enge Gesellschaft. Mit größeren Kindern würde sie sich sicherlich auch gut verstehen, allerdings braucht sie unbedingt Freiauslauf. _________________________________________________________
Stattlicher Kater (veröffentlicht im Haller Tagblatt am 07.01.2012)
Murphy ist
vermutlich im Weihnachtstrubel in einem Lieferwagen mitgefahren. In Mainhardt,
auf einer befahrenen Hauptstraße, „wuchs er aus dem Boden“ und saß brav einige
Tage vor der Türe bei tierlieben Menschen, die um sein Leben Angst hatten. Da
Murphy weder kastriert noch mittels Chip gekennzeichnet war, gab es keine Chance
für den gut genährten und gepflegten Schmuser, seine Besitzer wieder zu finden.
Murphy ist etwa achtzehn Monate alt und schon sehr groß und kräftig.
Er wird wohl ein stattlicher Kater werden, der einen lieben Charakter hat.
Im Tierheim muss er mit Jungkatzen zusammenleben, die ihm natürlich bei
Vermittlungen die „Show stehlen“. Der Schmuser ist inzwischen kastriert und
tätowiert. Sehnsüchtig wartet er jetzt auf liebe Menschen, die ihm in einer
ruhigen, verkehrsarmen Wohngegend auch Freiauslauf gewähren können.
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Shih-Tzu Kalle (veröffentlicht im Haller Tagblatt am 14.01.2012)
Kalle ist ein neun Monate alter Shih-Tzu Mischlingsrüde. Er ist verschmust und noch sehr verspielt, allerdings ist er anfangs sehr zurückhaltend und muss seine Menschen kennen. Vor Männern hat er noch große Angst. Kalle wurde offensichtlich sehr isoliert aufgezogen und bekam nicht genug Kontakt zur Außenwelt. Für diesen jungen Hund suchen wir besonders geduldige, hundeerfahrene Menschen, die viel Zeit für ihn haben und bereit sind, ihn behutsam in seine Umwelt einzuführen.
Für eine Familie mit kleinen Kindern ist er aufgrund seiner Ängstlichkeit vollkommen ungeeignet. Für Kalle sucht der Tierschutzverein einen ruhigen Haushalt. Größere, verständnisvolle jugendliche Tierfreunde sind sicherlich kein Hindernis für ein künftiges harmonievolles Familienleben mit ihm.
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Nach einer Rettungsaktion von etwa siebzig Meerschweinchen warten im Tierheim und bei benachbarten Vereinen noch viele Tiere auf Vermittlung. In Michelfeld sind noch zwei Rosetten-Meerschweinchen-Mütter mit ihren drei inzwischen kastrierten Buben und hoffen auf verantwortungsbewusste Tierfreunde, die sie artgerecht halten können und sich sicher sind, keine Tierhaarallergie zu haben. Auch zwei, etwa ein dreiviertel Jahr alte Kaninchenmädchen warten schon lange auf ein neues Zuhause. Sie sind Geschwister und leben friedlich von klein auf zusammen. Getrennt werden sollen die beiden zutraulichen Tiere nicht.
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Als Baby ins Tierheim
Kater Max kam zusammen mit seinem Bruder im Alter von etwa sechs Wochen vollkommen verstört ins Tierheim. Beide saßen auf der B14 neben ihrer überfahrenen Mutter. Tierfreunde retteten die zwei Babykatzen und brachten sie ins Tierheim. Der Bruder von Max hatte großes Glück und fand schnell eine neue Familie. Die kleine Maggi, die etwa vier bis fünf Monate alt ist, hat sich Max angeschlossen. Auch sie hat zusammen mit ihren beiden Geschwistern und ihrer Mutter ein schlimmes Schicksal hinter sich. Mutter und die Geschwister konnten vermittelt werden, nur Maggi noch nicht. Sie hängt sehr an Max, der ihr die „verlorenen“ Geschwister ersetzt, weshalb die Kleine auch nicht von ihm getrennt werden sollte. Beide Katzen sind sehr verschmust und anhänglich. Für sie sucht der Verein tierliebe Menschen, die ihnen Freiauslauf geben können.
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Im Auto mitgefahren
Zwei wunderschöne, verschmuste und anhängliche große Tigerkater haben ihre Besitzer verloren. Murphy (re.) wurde in der hektischen Weihnachtszeit in Mainhardt und Fritzi im Industriegebiet in Fichtenberg „gefunden“. Sie waren vermutlich in einem Auto mitgefahren. Beide Kater waren bereits kastriert, sehr gepflegt, jedoch leider weder mit einer Tätowierung noch einem Chip gekennzeichnet. Wahrscheinlich werden sie von ihren Besitzern vermisst. Aber es gibt keine Chance, ohne Kennzeichnung sie jemals wieder ihren Besitzern zuzuführen. Für die zwei Schönen sucht der Tierschutzverein Tierfreunde, die ihnen Freiauslauf geben können. Die beiden Schmuser sind nicht älter als drei Jahre und können getrennt vermittelt werden.
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„Arbeit“ gesucht
Jacky ist ein
etwa zwei bis drei Jahre alter, großer Schäferhundmischling. Er war bereits
kastriert als er ins Tierheim kam. Grundkommandos beherrscht Jacky. Für ein
„vorbildliches“ Benehmen benötigt sein neuer Besitzer Zeit und Erfahrung mit
Hunden, bzw. die Bereitschaft mit ihm eine Hundeschule zu besuchen.
Für den gelehrigen Hund sucht der Tierschutzverein Tierfreunde, die etwas von
Hunden verstehen und ihm auch „Arbeit“ geben können, z.B. durch Hundesport.
Allein mit Gassigehen und bei ausschließlicher Haltung in einer Wohnung ist er
unterfordert. Gegenüber weiblichen Artgenossen ist der kastrierte Rüde stets
freundlich, bei Rüden ist er mangels Ausbildung noch „wählerisch“.
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Katze vom Lande
Peggy ist aufgrund eines Umzugs ins Tierheim gekommen. Weder der Vermieter noch die örtlichen Wohnverhältnisse erlaubten die Katzenhaltung, schon gar nicht für Peggy, die daran gewöhnt ist, ihrem Jagdtrieb zu folgen. Peggy lebte bisher auf einem kleinen Dorf, wo die Schönheit jeder kannte. Sie hat einen ausgeprägten Freiheitsdrang, ist aber sehr menschenbezogen und eine große Schmuserin. Angeblich lebte sie mit einer anderen Katze zusammen, aber im Tierheim reagiert die Freiheitsliebende aggressiv zu ihren Artgenossen und muss alleine gehalten werden. Typisch europäische Kurzhaarkatze ist sie sehr „clever!“, absolut menschenbezogen und ein großer Schmuser. Für sie sucht der Tierschutzverein einen Einzelplatz, möglichst in ländlicher Umgebung, wo ihr ein größeres Revier zur Verfügung steht als in einem reinen Wohngebiet.
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Rita ist verliebt
Als angebliche Fundkatze kam Rita zusammen mit ihren zwei Geschwistern im Babyalter ins Tierheim. Die drei waren zutraulich und gepflegt und hatten zu diesem Zeitpunkt als Herbstkatzen vermutlich keine Vermittlungschancen mehr. Inzwischen ist Rita vollkommen geimpft, kastriert und mit einer Tätowierung und einem Chip gekennzeichnet. Die schöne, fast weiße Rita war als Jungkatze zurückhaltender, weshalb sie niemand wollte. Mittlerweile ist sie schon wesentlich mutiger geworden. Laute, stürmische Menschen mag sie nicht. Dafür geht sie aber sofort zu größeren Kindern, vor denen sie keine Scheu hat. Rita ist sehr sozial zu anderen Artgenossen. Verliebt hat sie sich in den ebenfalls sehr sozialen Kater Anton. Schön wäre es, dürften beide zusammen bleiben. Rita kann aber auch als Einzelkatze an verantwortungsbewusste Tierhalter vermittelt werden, die ihr Freiauslauf geben können.
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