Hunde (bitte haben Sie etwas Geduld. Das Laden der Animationen dauert etwas)

      




 
Beschlagnahmt

Benno ist ein ca. 10 Jahre alter, kastrierter Hovawart-Mischling. Er ist zu jedermann freundlich, auch zu Artgenossen und Katzen. Benno ist ein ruhiger Hund und könnte sicher auch zu einer Familie mit Kindern.  Auch er ist Außenhaltung gewohnt, könnte sich jedoch sicherlich auch an eine Wohnung gewöhnen. 


 

Der neun Jahre alte Tobi lebt seit vier Jahren im Tierheim. Er war einer von acht beschlagnahmten Hunden und kam schon im Alter von 13 Wochen ins Tierheim und konnte vermittelt werden. Leider kam er aber nach fünf Jahren zurück, da sein Frauchen verstorben war. Die Kinder hatten den Welpen für die ältere Frau aus dem Tierheim geholt, aber nicht gesagt, dass er nicht bei ihnen leben sollte. Nach dem Tod der Frau war er "übrig". Tobi war anfangs im Tierheim sehr unglücklich und recht schwierig.  Inzwischen hat er aber viel gelernt. Er lässt sich auch an seinen Vorderbeinen anfassen, gibt sogar „Pfötchen“, was er nie konnte. Im Gegenteil, seine Vorderbeine schmerzten ihn. Doch das ist glücklicherweise mit Schulmedizin, homöopathischen Mitteln und jeglicher Vermeidung von Treppensteigen vollkommen beseitigt. Er braucht konsequente Menschen mit echtem Hundeverstand, obwohl er nur ein kleinwüchsiger Terriermischling ist, aber die Eigenschaften eines Terriers besitzt. Hat er Zutrauen gefasst, ist er inzwischen ein "Schmusebär" s.u.

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 Schmusebär Tobi 

         

Lord, ein Pitbull-Boxermischling, ist einer der ärmsten Hunde im Tierheim.  Er ist etwa fünf Jahre alt. Er wurde aus einem anderen Kreis in unser Tierheim eingewiesen, weil er zwei junge Leute gebissen hatte und es in unserem Tierheim die Möglichkeit gibt, mittels einer Klappe den Hund separat zu halten, wenn der Zwinger gesäubert wird. Lord hat schon viel mit gemacht und wurde einige Male „herumgereicht“, niemand hatte für ihn Zeit. Er benahm sich  nach einem Tag im Tierheim schon anständig und friedlich, wenn die Tierpflegerin seinen Zwinger betrat. Er ist ein gehorsamer Hund, der zu Erwachsenen ohne Aggressionen ist und sehr anhänglich zu seinen Menschen (Tierpflegerinnen und Ausführer) ist. Jugendlichen und Kinder allerdings zeigt er offen seine Ablehnung.

 

    
       Fährt der liebe Lord fort,
       fährt er nicht im Ford fort.............

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Lisa

Die brave Dobermannhündin war schon neun Monate vermittelt, kam aber dann wieder zurück, weil sie einfach zu anhänglich und lieb ist. So freute sie sich auch nachts, wenn ein Familienmitglied z.B. von der Schicht oder der Disco nach Hause kam, was auf die Dauer nicht akzeptiert wurde. Lisa ist jetzt vier Jahre alt und hat als Hund aus dem Ausland bereits schon zwei Besitzer in Deutschland gehabt. Charakterliche Mängel hat sie überhaupt keine, außer dass sie einfach zu sehr an ihren Menschen hängt. Wahre Tierfreunde, die etwas von der Sensibilität eines Dobermanns verstehen und genügend Zeit für sie haben, machen mit der Übernahme der Hündin einen wahren "Lottogewinn". Sie ist supergut erzogen und kann als "salonfähiger" Hund von ihren Menschen überall hin mitgenommen werden.

 

                                                                                

   Shar-Pei Kalina
  Neues von Kalina

Kalina ist inzwischen zwei bis zweieinhalb Jahre alt. Seit einem Jahr wartet sie im Tierheim auf verantwortungs-bewusste Tierfreunde, von denen es im Kreis Schwäbisch Hall offensichtlich zu wenige gibt. Unverständlich ist es, weshalb an der zu allen Menschen freundlichen und anhänglichen Hündin kaum jemand Gefallen findet. Eine Familie hatte sich in Kalina verliebt, ging öfters mit ihr spazieren und nahm sie über das Wochenende mit nach Hause. Dort benahm sie sich vorbildlich, war sehr folgsam und eigentlich wäre alles perfekt gewesen, doch leider kam Kalina überhaupt nicht mit den im Haushalt lebenden Katzen aus, die ihrerseits Kalinas Anwesenheit nicht verkrafteten. Eine andere Familie, die Kalina gerne aufgenommen hätte, besaß auch Katzen. Anscheinend verlieben sich nur Katzenfreunde in die brave Hündin. Viele "Tierfreunde" finden sie häßlich und lehnen diesen seltenen Rassehund vehement ab. Schade, dass so wenig echte Tierfreunde ins Tierheim kommen, denn kann man als echter Tierfreund oder Tierschützer ein Tier häßlich finden

 

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Kalle


ist ein neun Monate alter Shih-Tzu Mischlingsrüde. Er ist verschmust und noch sehr verspielt, allerdings ist er anfangs sehr zurückhaltend und muss seine Menschen kennen. Vor Männern hat er noch große Angst. Kalle wurde offensichtlich sehr isoliert aufgezogen und bekam nicht genug Kontakt zur Außenwelt. Für diesen jungen Hund suchen wir besonders geduldige, hundeerfahrene Menschen, die viel Zeit für ihn haben und bereit sind, ihn behutsam in seine Umwelt einzuführen. Für eine Familie mit kleinen Kindern ist er aufgrund seiner Ängstlichkeit vollkommen ungeeignet. Für Kalle suchen wir einen ruhigen Haushalt. Größere, verständnisvolle jugendliche Tierfreunde sind sicherlich kein Hindernis für ein künftiges harmonievolles Familienleben mit ihm.


                   
      
                 

Zurück bleibt die Mutter Franzi

 

Die Jackrussell-Mischlingshündin kam als Fundhund ins Tierheim. Bald stellte sich heraus, weshalb sie nicht gesucht wurde. Franzi war tragend. Am 13. November 2011 bekan1 sie acht Babies. Einerseits war dies ftir die Tierpflegerinnen ein traurige Tatsache, denn schon kurz vor Geburt der Jungen war die Sorge um das Überleben der Babies von Besuchern und Gassigehern enorm groß und dann drehte sich die Welt nur noch um die Kleinen. Andere Hunde schien es im Tierheim nicht mehr zu geben. Erwartungsgemäß blieb Mutter Franzi zurück. Ihre Welpen waren schnell vermittelt. Franzi hat dies nicht verdient. Sie ist eine sehr anhängliche, liebe, zu allen freundliche und unkomplizierte Hündin. Für Menschen, die genügend Zeit für sie haben und gerne Spaziergänge machen, ist die "salonfähige" Hündin ideal

 

Jacky

Der große kastrierte Schäferhundmischlingsrüde ist nicht älter als zwei Jahre alt. Er ist ein gutmütiger, verschmuster Hund, aufgrund seiner Größe aber auch kräftig. Grundkommandos beherrscht er und für Menschen, die schon Erfahrung mit Hunden haben, ist er sicherlich kein Problemhund. Allerdings wäre er mit einer reinen Wohnungshaltung unterfordert. Gerne geht macht er ausgedehnte Spaziergänge bis zu zwei Stunden. Seine neuen Menschen sollten einen eingezäunten Garten besitzen, wo er genügend Auslauf haben kann und auch einmal bellen darf. Der äußerst gelehrige Hund wäre gut bei Menschen untergebracht, die ihm auch eine Aufgabe geben können wie z.B. Hundesport und gerne mit einem Hund "arbeiten".

Bella

Die etwa zwei Jahre alte "FantiHu"-Mischlingshündin (FantiHu = Elefanten-Hund-Mischling) ist eine kräftige, liebe aber auch sehr wachsame, gutmütige  Hündin. Ihren Namen bekam sie aufgrund ihrer übergroßen Ohren, die regelmäßige Kontrolle benötigen. Bella wurde in einem relativ schlechten Zustand ins Tierheim eingewiesen. Sie litt an einer schlimmen Ohrenentzündung, die offensichtlich nie tierärztlich behandelt wurde. Aber jetzt ist sie gesund und wartet auf echte Tierfreunde, die sie angemessen halten können. Bella ist ebenfalls nichts für eine reine Wohnungshaltung in einem Mehrfamilienhaus. Sie ist gerne draußen im Freien aber auch sehr wachsam. Ein dicht besiedeltes Wohngebiet wäre nichts für Bella. Für sie wünschen wir uns eine Familie, die ländlich wohnt, wo ein Hund auch noch bellen darf und die einen eingezäunten Garten besitzt.

 

Troll

Der alte Schäferhundmischlingsrüde wurde Anfang Dezember ausgesetzt. Er ist vermutlich vierzehn bis fünfzehn Jahre alt. Er ist fast blind und hat auch Arthrose. Eine Vermittlungschance hat er nicht mehr und Troll darf die Zeit, die ihm noch verbleibt, im Tierheim genießen. Dieses ist mittlerweile mehr Gnadenhof als eine Übergangsstation. Vermutlich ging es ihm auch noch nie so gut wie jetzt. Er bekommt regelmäßig sein Futter, Streicheleinheiten und Spaziergänge. Vielleicht war er zeitlebens nur ein Kettenhund, dessen altes Herrchen vielleicht verstorben ist und er deshalb von den Erben kostengünstig „entsorgt“ wurde.


Vermittelt

Frieda

Die alte, brave, mittelgroße Mischlingshündin wurde in sehr krankem Zustand ins Tierheim eingewiesen. Ihre Beine waren offen, sie war ungeliebt und unbeachtet in einem Zwinger in ihrem eigenen Kot gestanden. Nach tierärztlicher Behandlung waren diese nach zwei bis drei Wochen zugeheilt. Tierpflegerinnen und Gassigeher konnten dem gewissen Charme der herzensguten Frieda nicht widerstehen und so kam es, wie es kommen musste. Eine Familie verliebte sich in die brave Hündin und übernahm sie trotz ihres Alters. Natürlich haben wir darauf hingewiesen, dass niemand sagen könne, wie lange sie noch lebe. Es kam wie es kommen musste: Friedas Glück war nach ein paar Wochen zu Ende, sie wurde sehr krank und ihre Familie, die den Hund so liebte, musste sie einschläfern lassen. Wir erhielten zwar die Kritik, dass man so alte Hunde nicht mehr aus dem Tierheim vermitteln durfte – doch diese wenigen Wochen bei der Familie war sicherlich Friedas schönste Zeit in ihrem Leben.

Prinz

ist zwölf Jahre alt. Wir kennen den Hund schon seit einigen Jahren. Sein Leben war bisher nicht gut. Es mangelte ihm und einer Hündin, die letztes Jahr verstarb, an vielem. Die Hunde wurden mit Essensresten ernährt und bekamen so gut wie keinen Auslauf. Sie lebten in der Wohnung und auf der Terrasse. Wir machten uns große Sorgen, wie der alte Hund die Trennung von seinem Herrchen verkraften würde und glaubten, dass Prinz vor Trauer sterben würde. Aber Prinz scheint es im Tierheim zu gefallen, er hat wieder Gesellschaft mit anderen Hunden, regelmäßiges gutes Hundefutter und vor allem, was ihm am meisten gefällt, er darf spazieren gehen. Prinz ist ein braver Hund, der zeitlebens mit der Hündin gehalten wurde. Sicherlich ist es für ihn schon der Himmel auf Erden, wenn er den Rest seines Lebens bei Tierfreunden verbringen dürfte, die mit ihm gerne spazieren gehen, ihm artgerechtes Futter und ein bisschen Liebe geben.

Kaum zu glauben, aber er fand trotz seines Alters noch ein neues Zuhause!!
Dank den Tierfreunden!
Bild re. unten Prinz im Urlaub ( Foto priv.)

 

 

 




Die schöne Sofie

ist etwa eineinhalb Jahre alt und eine Dobermannmischlingshündin. Sie wurde von der Polizei eingefangen und als Fundhund ins Tierheim gebracht. Die Polizei hatte Erfolg und ging einigen Hinweisen nach und konnte ihren Besitzer ermitteln, der sich der Hündin entledigte. Anfangs war Sofie sehr verängstigt, doch innerhalb von drei Tagen hatte sie gelernt, dass ihr im Tierheim nichts passiert, dass die „Gassigänger“ alle lieb zu ihr sind und sie keine Angst haben muss. Wer von der Rasse Dobermann etwas versteht, kann sich sicherlich gut vorstellen, wie lebhaft und temperamentvoll die sensible, kluge Hündin ist. Sie ist zwar ungestüm aber sehr brav und anhänglich zu Menschen. Sofie braucht eine „Dobermann-Familie“ bzw. Menschen, die sich mit dieser Hunderasse auskennen, da bei der Erziehung dieser Hunde nichts falsch gemacht werden darf.

 

Auch Sofie konnte vermittelt werden!



Siehe auch: Wer will mich

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