| Katzen | |
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Ehemalige Tierheimbewohner |
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Katzenelend
nicht nur im Ausland
Nicht erst seit der Wirtschaftskrise gibt es auch bei uns "Katzenjammer".
Geld spielt hierbei allerdings auch öfters eine Rolle. Gemeint sind hier
nicht nur die vielen verwilderten Katzen, sondern auch sog. "Hauskatzen",
die als unkastrierte Freigänger dafür sorgen, dass das Katzenelend immer
größer wird. |
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Da sich der Bestand jeden Tag ändern kann, sind wir leider selten ganz aktuell, da wir mit dem Fotografieren und Erneuern der Homepage nicht hinterher kommen.
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Rita Als Baby kam ich letztes Jahr zusammen mit meinen drei Geschwistern ins Tierheim. Inzwischen bin ich ein dreiviertel Jahr alt, kastriert und geimpft und keiner will mich. Die ersten Anrufer fragten schon bei der Tierheimleiterin nach kleinen Babykatzen nach. Das kann sie derzeit gar nicht hören, denn über die Osterferien kamen viele Katzen ins Tierheim. Unkastrierte, flügge gewordene Jungkater, die keiner sucht, ältere Tiere, die vor vielen Jahren aus dem Tierheim vermittelt wurden und jetzt überflüssig sind, eine arme psychisch zerstörte Wohnungskatze und noch zwei ältere Wohnungskatzen, die alle nicht verstehen, warum sie in den "Knast" kamen. Nicht ganz einhundert Katzen waren es bis Ende der Osterferien, denen der Tierschutzverein 2012 helfen musste. Kein Wunder, Tierheimleiterin Karin Gschwind, kann die Nachfrage nach Babykatzen nicht ertragen. "Die leben viel zu lang für die meisten "Katzenfreunde" und eigentlich brauchen wir nichts mehr vermitteln, die Tiere kommen sowieso irgendwann nach Jahren wieder zurück" schimpft sie in ihrer Enttäuschung übersogenannte Tierfreunde. Für viele Katzenbesitzer ist eine Kastration des Tieres zu teuer und so nimmt das alljährliche Katzenelend wieder seinen Lauf. |
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Uschi
Die kleine
etwa drei bis vier Monate alte, bis auf die Knochen abgemagerte kleine Uschi
lief |
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Bärchen Viel erlitten hat die etwa vier Jahre alte
Wohnungskatze. Als sie ins Tierheim
gerettet werden konnte war sie unkastriert und dauerrollig. Die letzten zwei
Monate hatte sie viel |
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Timmi Der drei Jahre alte Kater kam ins Tierheim, weil
er allein in der Wohnung zurückgelassen
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Whitey wurde in einer Katzentransportbox ausgesetzt. Der weiße
Kater mit seinem getigerten |
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Waldfee Die etwa vier Jahre alte kleinwüchsige Tigerkätzin Fee wäre sicherlich die nächsten zwei Tage gestorben, hätte Tierheimhund Kalina sie nicht mit ihren Gassigehern gefunden. Vollkommen abgemagert, verschnupft und kraftlos trugen sie Kalinas Gassigeher ins Tierheim zurück. Inzwischen ist sie schon einige Wochen im Tierheim und kann aufgrund ihres Gesundheitszustandes demnächst dem Tierarzt vorgeführt werden. Sicherlich ist sie nicht kastriert und vermutlich leidet sie unter ihrem Nabelbruch. Fee ist sehr anhänglich und verschmust und braucht eine Familie, die ihr Freiauslauf geben kann. Zu anderen Artgenossen ist sie sehr sozial und hat keine Probleme mit ihnen.
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Felix Der rotgetigerte Kater kam als kleine Fundkatze aus der Stadtmitte von SHA . Seinerzeit wurde er wurde er von seiner Besitzerin abgeholt, das zweite Mal, als er sich wieder eine neue Heimat suchte, nicht mehr. Im Tierheim hieß der verschmuste Jungkater Felix. Er wurde auf ein kleines, abgelegenes, idyllisches Dörfchen vermittelt, wo er ungehindert seine Freiheit genießen konnte. Jetzt nach Jahren wurde er wieder ins Tierheim zurückgebracht. Seine familiären Verhältnisse hatten sich verändert. Felix trauert sehr und will stets ins Freie. Zu Artgenossen ist er nicht aggressiv. Er sucht Menschen, die ihn in seinem Leben nicht mehr enttäuschen und die ihm eine ähnliche Lebensweise ermöglichen können, wie die, die er nun jahrelang gewohnt war und Tierfreunde, die akzeptieren können, dass auch ein Kater mittleren Alters noch einmal glücklich werden will. |
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Mathilda Die etwa sieben bis acht Monate alte Kätzin wurde wohl im Wald beim Tierheim ausgesetzt. Die Tierpflegerin sah sie am Tierheimparkplatz laufen. Miauend kam sie ihr entgegen und fraß in ihrer Quarantänebox zuerst einmal gierig zwei Schüsseln leer. Inzwischen ist sie kastriert und geimpft. Sie lebt mit Timmi zusammen, der gelegentlich von ihr ein oder zwei Tatzenhiebe bekommen kann, wird er zu aufdringlich. Mathilda ist vom Verhalten her sicherlich eine Katze, die auch Freiauslauf bekommen hatte. Ihr fehlt das ängstliche Verhalten vor Neuem, Ungewohntem, wie bei Wohnungskatzen üblich. Allerdings bevorzugt sie es, sich "ihre" Menschen, mit denen sie schmusen will, selbst auszusuchen. |
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Susi Susi sucht wieder ein älteres Herrchen und Frauchen. Ihr Herrchen ist vor kurzem verstorben. Von den Angehörigen konnte oder wollte ihr niemand eine Heimat geben. Es ist schon sehr schwer für Susi, sich mit anderen ein Gehege teilen zu müssen, weshalb sie sich gerne in den Kratzbaum zurückzieht. Noch wird sie mit ihrem schlimmen Schicksal nicht fertig. Die letzten vier Jahre lebte die Kätzin ohne Artgenossin, die verstorben war. Susi ist als typische Wohnungskatze anfangs etwas zurückhaltend, schmust aber gerne mit Menschen, die sie kennt. Susi sucht Tierfreunde, die sie als Wohnungskatze halten können und die einen Balkon vernetzen dürfen. Für einen lebhaften Haushalt mit Kleinkindern ist Susi nicht geeignet |
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Mickey Der etwa zwei Jahre alte, unkastrierte
Perserkater wurde angeblich nachts auf einer Straße, weit ab eines kleinen
Dorfes, am Straßenrand sitzend gefunden. Von seinen Besitzern wurde er nie
gesucht. Mit seinen Artgenossen hat er keine Probleme, legt aber auch keinen
großen sichtbaren Wert auf sie. Er ist zusammen mit Whitey im Gehege, der
ihn weniger interessiert. Sein Freund war der inzwischen vermittelte große
Kater Rambo, der völlig unbedarft auf jeden zuging. Mickey ist eher der
gemütliche, faule, ruhigere Typ. Er sucht eine Familie, die ihn als
Wohnungskatze halten kann und sich mit Perserkatzen und deren Fellpflege
auskennt. |
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Bubi Bubi lief
letzten Sommer einem Wanderer weit außerhalb einer Ortschaft hinterher, der
ihn mit nach Hause nahm und als Fundkatze meldete. Bubi wurde kastriert.
Sein Finder wollte ihm ein Zuhause geben. Nach knapp einem Jahr tauchte Bubi
im Wohngebiet auf. Da er tätowiert war, konnten wir seinen Besitzer
benachrichtigen, der ihn aber nicht mehr haben wollte. Bubi kam ins Tierheim
und verliebte sich in eine vollkommen abgemagerte, unscheinbare Kätzin, die
vor kurzem aufgenommen worden war. Dann wurde er vermittelt und war etwa
drei bis vier Monate glücklich in seinem neuen Zuhause, bis er wieder
gebracht wurde. Die große Kälte war vorbei und der verschmuste, anhängliche
Kater ging gerne ins Freie. Jeder in der Nachbarschaft kannte und mochte
ihn. Bubi hatte keine „Annäherungsängste“ und vertrieb sich die Zeit, bis
sein Frauchen endlich nach der Arbeit nach Hause kam Sicher, dabei vergaß er
oft die Zeit, blieb zu lange weg, was Frauchen enttäuschte, weshalb sie ihn
wieder zurück ins Tierheim brachte. Der liebe Bubi sucht ein Zuhause, wo
sein Frauchen oder Herrchen nicht ganztags berufstätig sind. Mit seinem
außerordentlich anhänglichen, verschmusten Charakter sucht er eben überall
Streicheleinheiten. Bubi mag grundsätzlich auch alle seine Artgenossen, auf
die er ohne Scheu zugeht und selbst diese gleich liebkost. Abgesehen von
seinem Charakter ist der große kräftige Kerl eine imposante Erscheinung. |
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Siehe auch: Wer will mich